Ackerbau und Grünland

Wir bewirtschaften rund 65 ha Land - davon 50 ha Ackerland und 15 ha Grünland - nach Bioland-Richtlinien.

Ein großer Teil unserer Fläche dient dem Futterbau für unsere Tiere. Dort wächst vor allem Kleegras, das wir im Sommerhalbjahr täglich frisch mähen und füttern aber auch zu Silage, Heu und Heulage pressen. Außerdem bauen wir Gerste, Triticale, Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen als Kraftfutterkomponenten an sowie Weizen, Dinkel und Roggen für die ortsansässige Vollkornbäckerei Kornkraft.

Weitere Feldfrüchte sind Kartoffeln für unsere Wirtschaftsgemeinschaft und Futterrüben für die Ziegen.

Für das Wirtschaftsjahr 2020/2021 ist es geplant, Speiselinsen und Buchweizen anzubauen. Letzterer kann dann in der hofeigenen Mühle zu leckerem Buchweizenmehl vermahlen werden. Zukünftig soll auch die regionale Eiweißversorgung (z.B. durch den zusätzlichen Anbau von Speiselupinen) mehr in den Fokus rücken und ebenfalls der Anbau von regionalen Ölfrüchten. Dies hat den Vorteil, dass nicht nur die Insekten gefördert werden sondern auch die ackerbauliche Diversität noch vielfältiger werden kann.

Wir achten auf eine bodenschonende Bearbeitung mit 7-jähriger Fruchtfolge und vielen Zwischenfrüchten, um den Humus im Boden langfristig aufzubauen und gleichzeitig das Bodenleben zu fördern. Als Dünger dient uns der kostbare Mist von Ziegen und Hühner.



Unsere Mühlen

Anfang 2019 wurde in Absprache mit der KornKraft-Bäckerei eine Getreidemühle angeschafft und installiert, die Getreide fein vermahlen und daraus helles Mehl sieben kann. Zusätzlich sind im Laufe des Jahres zwei weitere Getreidemühlen auf den Hof gekommen, welche für die Herstellung von Vollkornschrot eingesetzt werden. Seit Januar 2020 wird für die Solawi und die KornKraft-Bäckerei das gesamte Getreide auf dem Hof zu verschiedenen Mehlen und zukünftig auch zu Getreideflocken verarbeitet.